Die aktuellen Meldungen des Ruderclub Hansa Dortmund

41. Kettwiger Nikolausregatta
Eine Ruderregatta Anfang Dezember? Bei der Kettwiger Rudergesellschaft (KRG) hat das schon eine lange Tradition - die Nikolausregatta. Leider ist sie in den letzten beiden Jahren wegen Hochwasser und Sturm ausgefallen, aber in diesem Jahr fand sie am 7.Dezember statt – unter Beteiligung des RC Hansa im Mixed 4x+ Kategorie D (für Laien: Mixed Doppelvierer mit Steuermann, Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre).
Gemeldet waren: Steuermann Volker Limberg, Schlagfrau Emese Nagy, Georg Kreimeyer, Thomas Bauckmeier und Nicole Jung. Am Vortag mussten wir leider krankheitsbedingt einen Ausfall verzeichnen, und doch dieses Problem wurde gelöst, weil Ulrich Hahn für Thomas einsprang. Damit konnten wir wie geplant an den Start gehen.
Das Wetter spielte an diesen Sonntag mit. Strömung und Wind stellten keine wirkliche Behinderung dar, der angekündigte Regen setzte erst gegen Ende der Siegerehrung ein. Die Lufttemperatur lag bei frischen 5 Grad.
Gegen 11.00 Uhr setzen wir unser Boot „Vigour“ in die Ruhr ein. Nach einen kurzen Einrudern mit einer engen Wende über Backboard steuerte uns Volker zum Start. Wir zogen kräftig an, so dass wir bei voller Fahrt mit einem fliegenden Start auf die Strecke gingen. Der Rundkurs zwischen KRG und Mizwinkel hat insgesamt eine Streckenlänge von 4.000 m. Mit einer gekonnten Wende über Backboard nach der Streckenhälfte sicherte sich der RC Hansa den 4. Platz in einer Zeit 19:24,7 Minuten. Zur Belohnung überreichte uns am Steg der Nikolaus höchst persönlich einen Weckmann.
In fröhlicher Runde standen wir nach dem Rennen auf der Terrasse der KRG bei Glühwein, Tee oder Kaffee, um uns Aufzuwärmen sowie bei selbstgebackenen leckeren Kuchen, Bratwurst und Reibekuchen. Gespannt schauten wir uns die weiteren Rennen an freuten uns auf die Siegerehrung, auch wenn es keine Medaille für uns gab.
Alle RC Hansa Teilnehmer der Regatta, die mit ca. 643 Teilnehmern und 115 Bootsmeldungen wieder sehr gut besucht war, wollen nächstes Jahr – nach intensivem Training – gerne wiederkommen und nicht nur Stutenkerle, sondern dann auch Medaillen an den Dortmund-Ems-Kanal bringen!



